
Spanien hat eines der besten öffentlichen Gesundheitssysteme Europas — das Sistema Nacional de Salud (SNS). Warum sollten Sie also eine private Krankenversicherung brauchen? Die Antwort hängt von Ihrem Aufenthaltsstatus, Ihrer beruflichen Situation und Ihren persönlichen Umständen ab. In diesem Ratgeber erklären wir genau, wer privaten Schutz braucht und wann das öffentliche System ausreicht.
Sie dürfen das öffentliche System nutzen, wenn:
Sie sind NICHT automatisch abgesichert, wenn Sie:
Auch wer Zugang zum öffentlichen System hat, schließt aus praktischen Gründen oft eine private Versicherung ab:
Die Beiträge hängen in erster Linie von Ihrem Alter ab:
Tarife mit Zuzahlung (Sie zahlen eine kleine Gebühr pro Besuch — typischerweise 5–20 €) sind 20–40 % günstiger als Tarife ohne. Für die meisten gesunden Erwachsenen bietet ein Zuzahlungstarif ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Als deutscher oder österreichischer Staatsbürger brauchen Sie dank EU-Freizügigkeit kein Visum für Spanien. Melden Sie sich jedoch als Resident an, ohne über Arbeit oder das Formular S1 abgesichert zu sein, verlangen die Behörden einen privaten Krankenversicherungsnachweis. Für Nicht-EU-Bürger — etwa Schweizer Sonderfälle außerhalb der Abkommen oder Nicht-EU-Familienangehörige — sowie für alle Antragsteller eines Non-Lucrative-Visums ist die private Krankenversicherung gesetzlich zwingend. Die Police muss:
Wir sind auf behördenkonforme Policen spezialisiert und haben bereits Hunderten Antragstellern zur Genehmigung verholfen. Alle Details finden Sie auf unserer Seite zur visumkonformen Krankenversicherung.
Zu den wichtigsten Versicherern, mit denen wir zusammenarbeiten, gehören:
Jeder Anbieter hat je nach Wohnort, Alter und Bedarf andere Stärken. Wir vergleichen alle und erklären Ihnen die Optionen verständlich auf Deutsch.
Kurz gesagt: Für den Urlaub ja (über die EHIC Ihrer gesetzlichen Krankenkasse). Für ein dauerhaftes Leben in Spanien nein — mit der Wohnsitzverlegung endet in der Regel der Schutz der gesetzlichen Kasse; Rentner können ihn per Formular S1 mitnehmen. Internationale Policen aus Deutschland oder der Schweiz (z. B. Bupa International, AXA Global) bieten zwar Schutz, sind aber meist deutlich teurer als eine lokale spanische Police und werden für Residencia- und Visumsanträge häufig nicht akzeptiert. Für die meisten Auswanderer ist eine spanische Police einfacher, günstiger und praktischer.
Nicht sicher, was Sie brauchen? Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Beratung — wir prüfen Ihre Situation und empfehlen den passenden Schutz, ob ein günstiger Zuzahlungstarif oder eine voll behördenkonforme Versicherung.
Siehe auch: Private Krankenversicherung Spanien | Krankenversicherung für das Non-Lucrative-Visum
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