
Eine Hausversicherung ist in Spanien zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird von Hypothekenbanken aber fast immer verlangt. Auch wenn Ihnen die Immobilie schuldenfrei gehört oder Sie zur Miete wohnen, ist ein angemessener Schutz dringend zu empfehlen. Gebäudeschäden, Wasserlecks, Feuer und Diebstahl können Kosten von mehreren zehntausend Euro verursachen – und in vielen Fällen deckt die Gemeinschaftsversicherung der Eigentümergemeinschaft nicht das Innere Ihrer Wohnung.
Die spanische Hausversicherung gibt es üblicherweise in zwei Formen:
Viele Policen kombinieren beides in einer einzigen hogar-Police (Hausversicherung) – die häufigste Wahl von Eigentümern in Spanien.
Eine spanische Standard-hogar-Police deckt in der Regel:
Wenn Sie ein Ferienhaus oder eine Immobilie besitzen, die über längere Zeit leer steht, benötigen Sie eine Spezialpolice. Standard-Hausversicherungen decken Objekte, die länger als 30–60 Tage unbewohnt sind, möglicherweise nicht. Es ist wichtig, die Nutzung der Immobilie anzugeben und sicherzustellen, dass Ihre Police dazu passt.
Ebenso benötigen Sie, wenn Sie Ihre Immobilie vermieten – langfristig oder als Ferienvermietung – eine Police, die die Vermieterhaftpflicht und durch Mieter verursachte Schäden abdeckt.
Eine Standard-Hausversicherung ist in Spanien überraschend günstig. Eine typische Wohnung lässt sich je nach Größe, Lage und Deckungsumfang ab etwa €150–€300 pro Jahr versichern. Villen und größere Objekte kosten naturgemäß mehr, aber die Kosten bleiben im Vergleich zum finanziellen Risiko ohne Versicherung bescheiden.
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